Kinderwunsch bei Männern – HIV-Test als Grundlage

EisherzEin gemeinsames Kind ist für die meisten Menschen die emotionale Krönung einer Beziehung. Um ein Kind zu zeugen, bedarf es ungeschützten Geschlechtsverkehrs. Dabei kann es jedoch nicht nur zu einer Schwangerschaft kommen – man kann sich auch mit verschiedenen Geschlechtskrankheiten anstecken, so zum Beispiel mit AIDS. AIDS kann zwar heute sehr gut behandelt werden und auch die Wissenschaft macht in der AIDS-Forschung viele Fortschritte, heilbar ist die Krankheit jedoch nach wie vor nicht. Es ist deswegen sehr wichtig, sich konsequent vor der Ansteckung mit HIV zu schützen, und dies geht am einfachsten mit einem Kondom. Dieses verhindert aber wiederum eine Schwangerschaft. So sollte man erst an die Zeugung eines Kindes denken, wenn sicher nachgewiesen ist, dass beide Partner nicht mit HIV infiziert sind!

Gemeinsam Verantwortungsbewusstsein zeigen

Ein Kind wird alles verändern. Auf beide Eltern kommt eine immense Verantwortung zu, derer sie sich bewusst sein müssen. Zu dieser Verantwortung gehört es aber auch, selbst pfleglich mit der eigenen Gesundheit, dem wichtigsten Gut, umzugehen. Dies fängt bei der Zeugung eines Kindes an. Ungeschützter Verkehr is nur dann ratsam, wenn beide Partner sicher wissen, dass sie HIV-negativ sind. Wirklich sicher sein kann sich nur, wer einen aktuellen HIV-Test-Befund vorliegen hat. Kein Partner sollte sich hier sträuben. Gerade Männer tun sich manchmal schwer damit, einem solchen Test zuzustimmen. Es gibt aber keinen vernünftigen Grund, auf einen HIV-Test zu verzichten: Dieser ist schmerzfrei, kostengünstig, diskret und bringt absolute Sicherheit. Sicherheit kann auch sehr befreiend sein – wer sicher sein kann, dass er sich und den Partner keiner Gefahr aussetzt, um den Kinderwunsch zu realisieren, kann viel entspannter an das Thema herangehen!

HIV und Kinderwunsch

Zu erfahren, dass ein Partner HIV-positiv ist, wenn ein Kinderwunsch besteht, ist eine sehr traumatische Situation. Heutzutage muss HIV aber nicht bedeuten, dass man unbedingt auf ein Leben mit Kindern verzichten muss. Arzt und Beratungsstellen haben für betroffene Paare weiterführende Informationen. Unter Umständen kann, bei sehr genauer Risikoabwägung, eine künstliche Befruchtung eine Option sein. Aber auch das Leben als Pflegefamilie kann bereichernd sein.

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